Narkolepsie

Unkontrollierbare Schlafattacken

Die Narkolepsie (griech.: nárke = Erstarrung; lepsis = Anfall) zählt zu den eher seltenen schlafmedizinischen Erkrankungen: Weltweit leiden ca. 0,02-0,08 Prozent unter dieser Störung der Schlaf-Wach-Regulation. Klassischerweise geht eine Narkolepsie mit einer – trotz ausreichenden Nachtschlafs auftretenden – extremen Tagesschläfrigkeit einher, die im Einzelfall in unkontrollierbaren Schlafattacken mündet.

Da sich eine Narkolepsie anfangs mit recht unspezifischen Symptomen bemerkbar machen kann, legen nicht wenige Betroffene einen zermürbend langen Leidensweg zurück, bis die richtige Diagnose gestellt wird. Da die Erkrankung in der Allgemeinbevölkerung wenig bekannt ist, sind viele Narkoleptiker/innen massiven Vorurteilen ausgeliefert: Fehlinterpretationen scheinen bei plötzlichen Schlafattacken nachgerade vorprogrammiert. Wer auf offener Straße einschläft, gilt als volltrunken, wer im Gespräch mit dem Chef wegdöst, als desinteressiert. Viele Narkoleptiker/innen leben sozial isoliert. Ein großer Teil ist von Arbeitsunfähigkeit bzw. ungewollter Arbeitslosigkeit betroffen.


Symptome, Auslöser und Therapie

Gestörte Schlaf-Wach-Regulation

Narkoleptiker/innen leiden – trotz ausreichenden Nachtschlafs – unter extremer Tagesschläfrigkeit, die insbesondere in monotonen Situationen zu unwillkürlichem Einnicken führen kann. Außerdem können folgende Symptome bei Narkolepsie 


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