Zentrum für Schlafmedizin & Schlafforschung im MediaPark Köln

Schlafschule gegen Ein- und Durchschlafstörungen

Schlafstörungen und Stress

Guter Schlaf beginnt am Tage. Und der ist bei immer mehr Menschen komplett verplant. Wie aber sollen wir abends entspannen, wenn wir den ganzen Tag unter Hochdruck stehen? Fast jeder Zweite kann gelegentlich nicht ein- oder durchschlafen. Zehn Prozent finden dauerhaft keinen Schlaf – Tendenz steigend. Psychogene Schlafstörungen bleiben dennoch ein Tabuthema. Der heimliche Griff zur Tablette scheint vielen Betroffenen als einziger Ausweg. Allein in Deutschland sind rund 1,5 Mio. Menschen schlafmittelabhängig.

Entspannter Schlafen mit der INTERSOM-Schlafschule

Viele Schlafgestörte könnten deutlich besser ein- oder durchschlafen. Sie haben es bloß regelrecht verlernt. Die INTERSOM-Schlafschule vermittelt ihren Teilnehmer/innen Strategien, die dabei helfen sollen, den Teufelskreis der Schlafstörung behutsam, Schritt für Schritt, zu durchbrechen. Weil die individuelle Krankheitsgeschichte der einzelnen Teilnehmer/innen stets im Vordergrund steht , bleibt die Teilnehmer/innenzahl auf jeweils max. 10 Personen pro Kurs begrenzt.

Worum geht’s in der Schlafschule?

Die INTERSOM-Schlafschule wird von den Schlafmedizinern Dr. Janicki und Dr. Knaack durchgeführt und stellt sich individuell auf die speziellen Bedürfnisse ihrer jeweiligen Teilnehmer/innen ein. Dabei werden in Einzel- und Gruppengesprächen u.a. folgende Fragen geklärt:

  • Was ist Schlaf? Was ist eine Schlafstörung? Was ist „erholsamer Schlaf“? Welche Normvarianten existieren? Bin ich überhaupt schlafgestört?
  • Welche Möglichkeiten zur Behandlung von Schlafstörungen existieren derzeit? – Welche davon sind sinnvoll?
  • Wann sollte ich zur Schlaftablette greifen? Wann lieber nicht? Was überhaupt bewirken Schlafmittel? Ab wann spricht man von Schlafmittelabhängigkeit?
  • Welche Wege führen aus der Schlafmittelabhängigkeit?
  • Wie kann ich lernen, meine Schlafqualität objektiv einzuschätzen?
  • Was ist ein Schlaftagebuch? Soll ich eines führen?
  • Was ist ein Grübelstuhl?
  • Was muss ich mir unter „Schlafrestriktion“ vorstellen? Wäre sie in meinem Falle angebracht?
  • Welche äußeren Einflüsse behindern meinen Schlaf?
  • Wie kann ich meinen Tagesablauf umgestalten, um besser schlafen zu können?
  • Wie kann ich lernen, Stress abzubauen?
  • Welche Entspannungstechniken helfen in meinem speziellen Fall? Wie, wo und wann kann ich sie anwenden?

Schritt für Schritt erholsamer Schlafen

Ein Allheilmittel gegen Schlafstörungen hält auch die INTERSOM-Schlafschule nicht parat. Denn weder existiert DIE Schlafstörung, noch DIE Ursache: Manche grübeln nur gelegentlich ein paar Minuten in den Morgenstunden. Andere die ganze Nacht. Beim einen resultiert die Schlafstörung aus Überforderung in Familie und Beruf weiter …

Ihr Feedback liegt uns am Herzen

Gezielt wird die INTERSOM-Schlafschule nicht als Wochenendseminar veranstaltet: Der Kurs findet über den Zeitraum von vier Wochen einmal wöchentlich statt und dauert jeweils 120 Minuten. Anders als bei Kompaktseminaren können wir uns auf diesem Wege über einen längeren Zeitraum ein konkretes Bild von den persönlichen Fortschritten oder Rückschlägen der Teilnehmer/innen machen und unsere Strategien ggf. modifizieren.

Für wen eignet sich die Schlafschule?

Die INTERSOM-Schlafschule richtet sich an alle, die gelegentlich oder häufiger unter einer Ein- oder Durchschlafstörung leiden. Willkommen sind obendrein alle, die ihre Leistungsfähigkeit am Tage optimieren wollen – gleich welchen Alters oder Geschlechts. Sie können teilnehmen, egal ob Sie erst seit kurzem oder schon seit geraumer Zeit von Schlafstörungen betroffen sind. Vielleicht haben Sie aber auch nur phasenweise, z.B. während einer bestimmten Jahreszeit oder in beruflichen/privaten Ausnahmesituationen, Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen.

Welche Kursmaterialien erhalte ich?

Vor Beginn des Kurses erhalten alle Kursteilnehmer/innen ausführliche Fragebögen mit Tabellenvordrucken zur Konzeption von Morgen- und Abendprotokollen. Sie bieten dem Kursleiter wichtige Anhaltspunkte – beispielsweise über den Verlauf der letzten Nacht oder Ihre Befindlichkeit während der ersten Morgenstunden. Weitere Infos zur Schlafschule.